Die Ballettschule Hamm feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit dem bekannten Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, das durch hohe tänzerische Qualität, liebevoll ausgearbeitete Choreografien, Humor und viel Liebe zum Detail begeisterte.Die Bedingungen am bisher heißesten Wochenende des Jahres waren herausfordernd, aber die Disziplin und der Fleiß der Schülerinnen und Schüler zahlten sich aus und so sah das Publikum in insgesamt vier Vorstellungen eine bezaubernde Produktion von hohem tänzerischen Niveau.



Unter der künstlerischen Leitung von Olga Hamm und nach der Choreografie von Genrich Majorow entführte die Ballettschule Hamm ihr Publikum mit „Schneewittchen“ in eine märchenhafte Welt. Von den jüngsten Tänzerinnen und Tänzern im Alter von gerade einmal fünf Jahren, bis zu den erfahrenen Darstellerinnen, begeisterten alle Mitwirkenden mit großer Spielfreude und tänzerischem Können. Liebevoll und aufwändig gestaltete Kostüme erweckten die bekannte Geschichte um Schneewittchen eindrucksvoll zum Leben.
In der Rolle des Schneewittchens begeisterten in den Aufführungen Lara Haubrich und Amelie Holl. Chiara Hoxha verlieh ihrer Figur der Königin durch ihren Tanz eine besondere Präsenz. In den Szenen im Wald und im Haus der sieben Zwerge füllten zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer die Bühne mit Leben und präsentierten die Choreografien sicher und elegant. Wann immer die sieben Zwerge, Laura Bermanseder, Luisa Tewes, Jana Schaller, Lisa Drößler, Lumi und Liv Wiedemann und Annabel Lembeck die Bühne betraten, sprangen ihr Können und ihre Lebensfreude unmittelbar auf das Publikum über.


Das große Finale machte schließlich tänzerisch sichtbar, dass Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe stärker sind als Neid und Bosheit. Mit einem farbenfrohen Schlussbild, an dem alle Mitwirkenden beteiligt waren, endete die Aufführung unter langanhaltendem Applaus.






